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De utlehnte Opa
von Walter G. Plaus in vier Akten

Am 1. Theaterwochenende konnte die Theatergruppe mit der Premiere von Walter G. Pfaus Vierakter "De utlehnte Opa" das Publikum im Saal von Haberkamp's Hotel restlos begeistern. Alle fünf Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Restkarten an der Abendkasse waren nur noch in geringer Stückzahl vorhanden. Doch abgewiesen wurde kein Zuschauer. Freie Plätze gibt es immer an den Seiten. Überrascht waren die Mitglieder der Theatergruppe auch von dem Ansturm am Vorverkaufssonntag bei Haberkamp. Schon an diesem Morgen mussten wir melden: Die Nachmittagsveranstaltung ist so gut wie ausverkauft. Und die Zuschauer sollten auf ihre Kosten kommen. "De utlehnte Opa" kam ohne große Action an. Das Stück lebt von den Dialogen der Schauspieler.

Karl-Heinz Schumacher als Familienvater Willi Rose und Ehefrau Bärbel (Angela Blohme) nehmen zusammen mit Tochter Katja, gespielt von Silja Bischoff leihweise Opa Düvel (Heinz Diekmann) als Bereicherung der Familienidylle auf. Hintergrund ist die klamme Familienkasse. Zwei Singles Melanie Stock und Jürgen Fisch (Antje und Kai Lührs) sollen als Mitbewohner die Kasse füllen. Der Plan funktioniert auch bis Willi`s Mutter Fanni Rose (Christa Hänel) unerwartet das kleine Wohnzimmer betritt. Oma und Opa sind auf Kriegsfuss während für Melanie und Jürgen der Theaterhimmel voller Geigen hängt liegen bei Bärbel die Nerven blank. Da erscheint Hanna Stüer (Christine Duhnenkamp) Opa`s Tochter um ihn wieder zurückzuholen.

Aber Opa will nicht. Er hat an dem Spiel gefallen gefunden. Genauso viel gefallen wie die Zuschauer. Riesenapplaus war der Lohn für ein gelungenes Premierenwochenende bei dem auch Ingrid Dieckmann am Schminktisch, Elsbeth Heitmann als Souffleuse, Michael Focke als Bühnentechniker und Nicole Perl als Ansagerin einen großen Anteil hatten.

Ihre ersten Erfahrungen als Organisatorin konnte Ute Meyer sammeln. Diese Aufgabe erledigte Ute mit Bravour, ebenso wie Herfried Meyer und Karl-Heinz Schumacher den Bühnen- und Tribünenaufbau. Allein für die Zuschauertribüne haben am Premierentag Jens Rummel, Uwe Ölrichs, Walter Lewetz, Karl-Heinz Schumacher, Herfried Meyer, Michael und Dieter Focke über 5 Stunden gebraucht. Für diese gelungenen Theatervorstellungen möchte ich mich nochmals bei beteiligten Personen bedanken. Unser besonderer Dank gilt der Familie Böhmermann und Mitarbeiterinnen für die freundliche und nette Aufnahme im Haus und den Vorverkaufsstellen Lotto Toto Volker Hell und Dankleff Optik sowie allen anderen Sponsoren.



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